Bei zu hohen Temperaturen stellen die meisten Menschen ihre Arbeit ein oder nutzen Hilfsmittel zur körperlichen Abkühlung. Maschinen und Geräte, die rund um die Uhr laufen müssen, sind davon jedoch ausgenommen. Aufgrund ihrer Funktionsweise müssen sie – abgesehen von kurzfristigen Wartungsarbeiten – permanent in Betrieb sein. Daher ist eine effiziente interne Wärmeabfuhr unerlässlich.
Maschinen und Anlagen sind in der Regel mit Kühlvorrichtungen ausgestattet, da Luft ein schlechter Wärmeleiter ist und die meisten Maschinen und Anlagen relativ geschlossen sind, sodass die Wärme nicht leicht nach außen abgeleitet werden kann. Dadurch staut sie sich und führt zu lokalen Temperaturanstiegen, was den normalen Betrieb der Maschine beeinträchtigt. Daher werden Kühlvorrichtungen eingesetzt.
Wärmeableitungseinrichtungen wie Lüfter, Kühlkörper und Wärmerohre stehen in Kontakt mit der Wärmequelle im Gerät und leiten die Oberflächentemperatur der Wärmequelle an die Wärmeableitungseinrichtung ab, um die Temperatur im Geräteinneren zu senken. Da zwischen der Wärmeableitungseinrichtung und dem Gerät ein Spalt besteht und die Wärmeübertragung von der Wärmequelle zur Wärmeableitungseinrichtung verlangsamt wird, kommen wärmeleitende Materialien zum Einsatz.
Wärmeleitfähige Isolierfolie ist eines von vielen wärmeleitenden Materialien. Der Unterschied zu wärmeleitfähigen Silikonfolien besteht darin, dass sie eine hohe Durchschlagspannung aufweist. Diese verhindert das Durchschlagen der Dichtung und somit die Beeinträchtigung der Funktion von Geräteteilen. Neben der hohen Durchschlagspannung zeichnet sie sich durch hohe Zähigkeit und geringe Dicke aus und findet Anwendung in vielen Umgebungen mit hohen Spannungsfeldern.
Veröffentlichungsdatum: 27. Juni 2023

